Knackende Schritte im Schnee, alleiniger Zweiertakt; prägende Songs am Morgen, in Begleitung den ganzen langen Tag, frühe Dunkelheit, kurzer Tag. Was war das nun? Kälte beim Einatmen, immer wieder aufs Neue: Blicke. Erwidernd; lasst mich in Ruhe. Melodien und Takte. Eingängig, nicht fad, sehr tief. Maulfaulheit. Sätze ohne Struktur, taktlos. Der Faden als Anhaltspunkt, in rot als Signal. Es fehlt, ist eine Ellipse, lücken- und mangelhaft.
Ich sehne mich nach dem Moment, der mir Ruhe schenkt, verdrängt, was meine Seele hemmt während ich durchs Leben renn; der Ohrwurm der mich atmen lässt, durch den ich Stress vergess, der Rhythmus der mich weiterträgt, während die Zeit vergeht. (mumpizz)
Sonntag ist heilig. Da, um sich zu entsinnen, abzuschalten, vorauszuschauen und vielleicht auch zu planen, aber ursprünglich, um zu lenzen. Es gibt Tage, da liebe ich ihn, heute hab ich ihn satt, fühle eine leere Schwere. Die graue Stimmung nimmt sich den zu kleinen Raum, würgt förmlich und beklemmt.
Diese Novembertage; fühlen sich monoton, alltäglich, einförmig, fad, gleichförmig, trist, trostlos, öde, einfallslos, langweilig an und scheinen irgendwie ohne Abwechslung.
Willkommen, Herbstdepression !