.. Nun sitzt er nicht allein, aber für sich. Je weiter er fährt, desto mehr enwickelt sich etwas in ihm eigendynamisch; mal kontrollierbar, dann wieder losgelöst. Die Leute um ihn herum scheinen oberflächlich zu bemerken, was vor sich geht, weshalb er sich erfolglos zusammenzunehmen sucht. Ein gefühlt unentwegter Temperaturanstieg gepaart mit emotional doppelt unterstreichenden Klängen im Ohr bringen ihn mehr und mehr zu einem Desinteresse für sein Umfeld. Der Kaugummi wird stranguliert, als wolle er den Kloß im Hals einfach wegbeißen, so mir nichts dir nichts runterschlucken. Am Nollendorfplatz, wo auf dem Gegengleis ein Mensch ihn durchschauend anblickt und zwinkert, ist die Körperbeherrschung hin. Es ist wie das gute Zureden eines nahe stehenden Menschen, das es noch mehr verschlimmert. Keine Träne, ein Ball, kullert hinab und tönt dumpf beim Aufprall auf das fusselige T-Shirt. Sie hatte recht: er ist traurig.
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