Schritt um Schritt, Mimik um Mimik komme ich mir genauestens beobachtet vor, seitdem es da ist. Seither fällt mir das Lächeln schwer bzw. wenn ich grinse, scheint es sicher alles andere als authentisch, weil ich meine Mundwinkel merklich anders bewege, als ohne Einschränkung.
Momentan versuche ich nun darum, allein meine Schokoladenseite zu zeigen, was in diesem Fall die rechte ist, denn von dort sieht man es kaum.
Es kribbelt und kitzelt, es krabbelt nicht, denn das tun kleine Kinder, aber es juckt und ich vermag nicht, daran zu spielen, weil’s sonst wohl noch schlimmer wird.
Als kleines Kind schon fand ich es schrecklich, in der Pubertät war es Grund zur zeitweiligen Isolation und verantwortlich für den Blick nach unten. Heute blicke ich, auch wenn man es diesem Beitrag wohl nicht entnehmen kann, dem Greuel vergleichsweise gelassener entgegen, doch der Spiegel lügt nicht:
Es ist einfach hässlich und entfacht Gedanken in Richtung „Ich bleib heut lieber daheim.“ .
Ich verachte dich, Herpes.
Pure Verachtung
4 Responses
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Mai 27th, 2007 at 17:40
mit wem hastn du dich schon wieder rumgeknutscht, dass de herpes bekommen hast, hä?!
nimms net so tragisch… hat jeder mal! (ok ich nich.. aber dafür mach ich den mund immer zu weit auf und mir reißen die mundwinkel in nachzählbaren abständen von 2 monaten ein!) du wirst es überleben..
Mai 28th, 2007 at 16:32
Momente mal, ist nicht dein ganzer Kopf ein einziges Herpes bläschen?
Mai 28th, 2007 at 22:36
Eieiei… da bin ich einmal 3 Wochen in Berufsschule und schon bricht die Welt zusammen…. *g*
Gehts deinem Gesicht mittlerweile schon wieder ein wenig besser?
Mai 29th, 2007 at 11:39
Oh man, du hast mein tiefstes Mitgefühl!
Auf jedem Foto meiner Kindergartenzeit hab ich eins … viele kennen mich best. nur mit