Jan 27

Heute war/ist/wird ein ereignisreicher Tag. Zunächst besuchte ich meine alte Schule zum Tag der offenen Tür, was mich treudoofen Nostalgiker irgendwie berührte. Hat Spaß gemacht, den brubbeligen Herrn Makollus und die allzeit tratschende aber nie Zeit habende Frau Forst wieder zu sehen.
Weiterhin ist es heute vor genau zwei Jahren geschehen, dass seine Uebelkeit den Führerschein der Klasse B erlangte, womit genau heute meine Probezeit abläuft. Freu ich mich. Hinzu kommt, dass mein Bruderherz heute seinen Ehrentag feiert. Auf diesem Wege wünsche ich dir nun also nochmal alles erdenklich Liebe & Gute zum Geburtstag, Thomas. Machet !
In einer halben Stunde werde ich mich auf meinen Arbeitsplatz ins Kaufländer Leergut begeben. Anschließend gegen 20:30 Uhr werde ich noch ein wenig mit meinem Bruder und der Sippschaft feiern, bevor ich zu späterer Stunde hoffentlich von Alex in Terpe abgeholt werde, um mal wieder das beschauliche Kreiskulturhaus zu besuchen.
Ein wunderschönes letztes Januarwochenende wünsche ich euch.

Jan 26

So kurz, wie heute, war ich noch nie arbeiten. Nur zwei Stunden im Leergut sollten am letzten Werktag durch ordentlichen Zulauf an Kaufländer Kunden recht schnell verstreichen. Wie angenommen, verlief es auch entsprechend rasend. Die Kunden traten in Wechselwirkung mit mir, der heute äußerst freundlich agierte. Hätte nicht in der letzten halben Stunde ein mir längst bekannter Neonazi Sprembergs das Leergut betreten, wär diese Arbeitszeit auch wirklich zu utopisch cool gewesen. Wir mögen einander nicht, seitdem wir voneinander wissen und so kam es, dass er mich fragte, warum ich so ,blöde’ schaue. Daraufhin entgegnete ich, dass nix sei und ich nur einen Dorn im Auge hätte.
Bisher kannte ich mich nicht so schlagfertig und musste demnach wirklich über beide Backen grinsen.
Nun kann ich nur hoffen, dass er nicht all seine Mannen zusammentrommelt, um mich ueblen Wicht zu stürzen.
Dreckspack !

Jan 25

.. gelten als sehr komplizierte Wesen. Wir unterscheiden jedoch ganz unkompliziert zwischen Frau & Mann, deren jeweilige Verhaltensmuster zu erfahren und kennenzulernen, eine zwar zwangsläufig normale Angelegenheit darstellt, dennoch aber schlicht und einfach schön ist. Aber ach, überall Krämpfe und Krankes. Bestimmte Mängel an Verständnis füreinander können es mit sich bringen, dass sich die beiden Strukturen voneinander immer mehr entfernen. Dabei ist alles ganz simpel.

With one hand you calm me
With one hand I’m still
With one hand you calm me
With one hand I’m still

People are fragile things, you should know by now
Be careful what you put them through
People are fragile things, you should know by now
You’ll speak when you’re spoken to

~ The Editors - Munich

Jan 8

Es ist nicht allzu lange her, dass mir eine relativ nahe stehende Lady darlegte, dass ich der ,,typische Kerl bin, mit dem jedes Mädchen gern befreundet wäre”. Diese mich zwar bedächtig stimmende Aussage meint an sich ja nichts schlechtes, doch nehme ich wahr, dass sie mich in gewisser Weise an eine Situation erinnert, in der ich von einem Kollegen als ,,Womanizer” betitelt wurde. Bestimmte Gemeinsamkeiten haben nun beide Ausdrücke, wobei sich inhaltlich entsprechende Widersprüche einstellen. Gestern Abend nun erhielt ich eine Nachricht, die mich animieren sollte, nicht den Kopf hängen zu lassen, aber wohl zu bedenken, welche Frauen ich mit bloßem Fingerschnipsen ,,haben könnte”. Der diskrepante rote Faden wird also weitergesponnen und ich frage mich, wie oft ich denn noch bei diversen Glücksspielen wie Knack, Blödsinn oder MauMau gewinnen soll, ehe sich eine Pechsträhne einstellt und ich wohl Erfolge in amouröser Hinsicht feiern kann.
Songs, wie Tom Petty’s Learning to Fly oder Achim Reichels Aloha Heja He schaffen eine nachdenklich-nostalgische Stimmung in meinem Kopf und rufen Gefühle des Aufbruchs in mir hervor.
Aber wohin? Australien, Neuseeland?
Hauptsache Italien …

Jan 3

Mir Freude zu bereiten, ist nicht schwer. Es ist eher leicht, aber gewichtiger finde ich die Rolle, die die Zeitspanne, in welcher ihr mich regelmäßig enttäuscht, spielt. Ich geb langsam einen FICK da drauf. Und mich so ignorant zu stimmen, dass ich’s einfach hinnehme, ist echt schwer.
Ich bin nicht leicht, weder physisch noch psychisch. Ich bin eher massig und schwierig, ein gestandener Kerl, der Aufrichtigkeit groß schreibt, weil es zur Hölle nochmal ein verdammtes Substantiv ist. Mit kleinen Adjektiven geb ich mich nur ab, wenn ich beschreiben will, was mir partout nicht passt.
Extrovertiert bin ich wohl, doch kehre in mich hinein, wenn Unglückseligkeit an mir nagt. Lasst es euch schmecken.
Ich geb auf jeden Fall langsam ‘nen FICK da drauf, Alter, echt.

Jan 2

anything to add ?!